Wie hat sich der Grenzstreifen hier verändert?

Im Rahmen des Programmes 30 Jahre Mauerfall der Stadt Hohen Neuendorf fand am Sonntag den 26. Januar 2020 die Fotoausstellung „Wie hat sich der Grenzstreifen hier verändert?“ statt.

Ab 11:00 Uhr konnten interessierte Besucher und Spaziergänger am ehemaligen Kolonnenweg, dem heutigen Waldjugendweg, eine Ausstellung mit mehr als 120 Fotos und Presseartikeln besuchen. Thematisch wurde eindrucksvoll der Wandel des ehemaligen Grenzstreifens zum Naturbiotop dargestellt.

Während der dreistündigen Veranstaltung kamen mehr als 150 Besucher. Marian Przybilla, federführend in der Gestaltung und Auswahl der gezeigten Dokumente, bereicherte nicht nur durch sein umfangreiches Archiv die Ausstellung, sondern auch durch seinen großen Wissensschatz noch zusätzlich und kam so mit vielen Interessierten schnell ins Gespräch.

Es entwickelten sich spannende Diskussionen und ein reger Wissensaustausch zum Wandel des Grenzstreifens. 25 Jahre – von 1990 bis 2015 – kümmerte sich die Deutsche Waldjugend ehrenamtlich in Kooperation mit vielen engagierten um die Wiederaufforstung des Todesstreifens.

Seit 2018 hat die Deutsche Waldjugend Berlin-Brandenburg nun ihren Sitz am Künstlerhof Frohnau, hält regelmäßig Jugendgruppenstunden ab und kümmert sich unter anderem um die Landschaftspflege des Geländes.

Im Rahmen des dreißigjährigen Mauerfalljubiläums findet im ehemaligen „Verkaufspavillon Frohnau“ eine weitere Ausstellung unter dem Titel „Wie war das hier mit der Mauer?“ statt. Die etwas andere Ausstellung zum Anfassen, Mitmachen und Entdecken: vom 8. bis 9. Februar 2020, jeweils von 11:00 bis 15:00 Uhr, Künstlerhof Frohnau Hubertusweg 60, 13465 Berlin.

Bildquellen:

  • Bilderausstellung auf dem ehemaligen Grenzstreifen: DWJ / Laurence

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