Veranstaltungen

  • So
    17
    Feb
    2019

    14:00 UhrStadtgrenze Berliner Straße B96, Hohen Neuendorf / Berlin-Frohnau

    Am 17. Februar 1990 wurde die Bundesstraße B96 zwischen Hohen Neuendorf und Berlin-Frohnau wieder für den Verkehr freigegeben. Zu diesem Fest kamen etwa 120.000 Menschen. Zum 20-jährigen Jubiläum hatte die Stadt Hohen Neuendorf trotz des kalten Winters ein schönes Fest organisiert. Aus jenem Anlass wurde 2010 auch die Tafel zur "Brocken-Erklärung" enthüllt, die inzwischen an vielen Stellen der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze steht.

    Geschichte und Geschichten

    Unter der Leitung von Marian Przybilla von der Deutschen Waldjugend, Naturschutzturm e.V. erfahren die Teilnehmer, durch Fotos unterstützt, wie sich hier die ehemalige Grenze mit ihrem Wald verändert hat und zusammenwächst - oder auch nicht. Der Spaziergang bringt spannende Geschichten von "Ost und West" in diesem Grenzwald: Ein Gartendenkmal als "Urwald". Dieser Wald gehört auch zum Naturpark Barnim. Hier steht auch ein Haus zur Grenzgeschichte. Es war von 1960 bis 1986 Grenzaufsichtsstelle für den West-Berliner Zoll. Und es war 1908 der Anfang Frohnaus: Guido Graf Henkel Fürst von Donnersmarck, durch Besitz von Kohlegruben und Stahlhütten in Schlesien einer der reichsten Männer seiner Zeit, kaufte das Areal dem Baron Werner von Veltheim ab, der Landbesitz in Stolpe und Mühlenbeck hatte. Sein Urenkel war Regisseur bei: "Das Leben der Anderen". - Wer Zeit findet, einen gut einstündigen Spaziergang zu machen, ist herzlich eingeladen. Parkplätze stehen bei Wasser Nord in der Gewerbestraße zur Verfügung.

  • Do
    21
    Mrz
    2019

    16:00 UhrBergfelde, Friedensplatz / August-Müller-Straße

    Führung "Flatterulmen, Pechpfuhl und Postwald in Bergfelde" zum Internationalen Tag des Waldes

    Das Kuratorium Baum des Jahres unter Federführung der Dr. Silvius Wodarz Stiftung hat entschieden: 2019 ist die Flatterulme Baum des Jahres. Im Stadtgebiet von Hohen Neuendorf wachsen 89 Flatterulmen, acht stattliche Bäume in der August-Müller-Straße, so auch die höchste mit etwa 30 Metern Höhe. In Bergfelde gibt es 19 Flatterulmen (der größte Stammumfang sind 110 cm in der Kurze Straße), in Borgsdorf 44, in Hohen Neuendorf 24, in Stolpe 1 Flatterulme.

    Unter Leitung von Marian Przybilla von der Deutschen Waldjugend, Naturschutzturm e.V. und Naturschutzhelfer des Landkreises geht es dann mit Geschichte und Geschichten durch die unterschiedlichen Waldformen um den Pechpfuhl, flächenhaftes Naturdenkmal seit 1983, und zum Postwald. - Die Führung findet statt am Donnerstag, 21. März 2019 um 16:00 Uhr. Treffpunkt ist der Friedensplatz / August-Müller-Straße in Bergfelde.

    Ende der 1970er Jahre hat die Welternährungsorganisation FAO als Reaktion auf die globale Waldvernichtung den 21. März zum Internationalen Tag des Waldes ausgerufen. Jährlich verschwinden etwa 20 Millionen Hektar Wald, das entspricht der Fläche von etwa 20 Millionen Fußballplätzen. In zahlreichen Ländern werden Wälder durch das ungezügelte Wirtschaften der Menschen in ihrer Substanz bedroht.

  • Do
    25
    Apr
    2019

    16:00 UhrHohen Neuendorf, Eichenallee Ecke Hennigsdorfer Straße

    Führung "Flatterulmen in Hohen Neuendorf" zum Tag des Baumes

    Das Kuratorium Baum des Jahres unter Federführung der Dr. Silvius Wodarz Stiftung hat entschieden: 2019 ist die Flatterulme Baum des Jahres. Im Stadtgebiet von Hohen Neuendorf wachsen 89 Flatterulmen, davon einige genau um den Treffpunkt herum. In Bergfelde gibt es 19, in Borgsdorf 44, besonders in der Diana- und Jägerallee, in Stolpe eine Flatterulme links vom Dorfkrug. Allerdings wächst der höchste Baum in Bergfelde in der August-Müller-Straße bei Nr. 3 mit etwa 30 Metern Höhe, der größte Stammumfang sind 3,50 Meter in der Kurze Straße.

    Unter Leitung von Marian Przybilla von der Deutschen Waldjugend Naturschutzturm e.V. und Naturschutzhelfer des Landkreises geht es dann am Feldrand entlang, wo an der Jägerallee eine "Anekdote" überrascht. - Die Führung startet am Donnerstag, 25. April 2019 um 16:00 Uhr. Treffpunkt ist die Eichenallee Ecke Hennigsdorfer Straße in Hohen Neuendorf.

    Der Tag des Baumes wird in Deutschland seit über 60 Jahren in Deutschland begangen. Bereits am 25. April 1952 wurde mit dem damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss im Bonner Hofgarten ein Ahorn gepflanzt. Damit wurde der 25. April das Datum für den Tag des Baumes. - Ursprünglich stammt der Tag des Baumes aus Amerika. Der Journalist Sterling Morton forderte 1872 in seiner Arbor-Day-Resolution zur jährlichen Pflanzung von Büschen und Bäumen als Erosionsschutz.

  • So
    05
    Mai
    2019

    14:00 UhrHohen Neuendorf - Stolpe, Stolper Waldstraße an der Försterei

    Führung "Kleines Mittelgebirge, Tonabbau, Gedenkstein, Harz"

    Im Wald von Stolpe sehen wir die Nachfolgelandschaft durch den früheren Tonabbau, hohe Buchen und Eichen im hügeligen Gelände, mit Wasser gefüllte Tonstiche, die Trasse der Torfbahn, einen Harzlehrpfad; auch eine Esskastanie wächst hier heran. Gesucht und gefunden: Der Gedenkstein liegt ziemlich versteckt im Wald und erinnert an ein illegales Treffen der Freien Jugend Groß-Berlin. Hier trafen sich junge Menschen vor genau 101 Jahren, die sich das Ende dieses Krieges herbeiwünschten; der Waffenstillstand trat erst am 11. November 1918 in Kraft. - Der Harzlehrpfad ist 2010 auf Initiative des Stolper Revierförsters Cyriax entstanden. Die Revierförsterei Stolpe gehört zu den Berliner Forsten. - Bei diesem Spaziergang sind Natur und Geschichte verbunden.

    Zur Geschichte: Am 5. Mai 1918 kamen über 2000 junge Leute in den Wald bei Stolpe - unter ihnen waren Deserteure von den Fronten des 1. Weltkrieges. Plötzlich brachen zahlreiche Gendarmen in die Kundgebung ein, verhafteten einige Jugendliche und beschlagnahmten Fahnen. Die erregten Jugendlichen ließen die Verhafteten nicht im Stich, sondern begleiteten sie in geschlossenem Zuge bis nach Stolpe. Dort erzwangen sie deren Freilassung.

    Wir laden herzliche ein zu diesem kurzen Spaziergang von etwa zwei Kilometern länge. Unter der Leitung von Marian Przybilla vom Verein Deutsche Waldjugend Naturschutzturm e.V. geht es durch die abwechslungsreichen Waldformen. Treffpunkt ist am Sonntag, 5. Mai 2019, um 14:00 Uhr an der Försterei Stolper Waldstraße im Hohen Neuendorfer Stadtteil Stolpe.

  • Mi
    22
    Mai
    2019

    16:00 UhrBahnhof Bergfelde / Brückenstraße

    Der Internationale Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt wurde im Jahr 2000 durch die UNO eingeführt und ist ein Maß für die Vielfalt der biologischen Arten (Biodiversität) innerhalb eines Lebensraumes oder geographischen Gebietes und somit für die Vielfalt von Flora und Fauna. Die Ziele der Konvention sind die Erhaltung der biologischen Vielfalt, die nachhaltige Nutzung ihrer Bestandteile sowie die ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus der Nutzung der genetischen Ressourcen ergebenden Vorteile.

    Unter Leitung von Marian Przybilla, Mitglied der Deutschen Waldjugend Naturschutzturm e.V. und Naturschutzhelfer des Landkreises, geht es über Stock und Stein durch Feld und Flur, vorbei an einem Schrottauto in der Natur, auch an einem stillgelegten Bahndamm.

    Für knapp zwei Drittel der 863 in Deutschland vorkommenden Biotoptypen besteht eine angespannte Gefährdungslage. Von den weltweit geschätzt acht Millionen Tier- und Pflanzenarten sind rund eine Million vom Aussterben bedroht. Viele könnten schon in den nächsten Jahrzehnten verschwinden. Auch die Sicherheit von Lebensmitteln, die Gesundheit und Lebensqualität seien dadurch bedroht. Hauptverantwortlich für die Zerstörung ist der Mensch durch intensiv betriebene Landwirtschaft, Abholzung, Bergbau, Fischerei und Jagd. - Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift die Initiative "Artenvielfalt retten - Zukunft sichern"! Initiatoren sind die großen Naturschutzverbände NABU, BUND, Grüne Liga, Die Naturfreunde. Danke!

  • Sa
    25
    Mai
    2019

    16:00 - 17:30 UhrBerlin-Reinickendorf, Oranienburger Chaussee, Bushaltestelle Hubertusweg

    Auf einem Naturspaziergang für die ganze Familie von der Bushaltestelle Hubertusweg (Bus 125) zum Künstlerhof Frohnau erfährt jeder mehr über die wunderbare Welt der Insekten und Spinnen; möglichst Lupen mitbringen.

    Die Veranstaltung wird im Rahmen des Langen Tag der StadtNatur in Kooperation mit der Deutschen Waldjugend und der Entomologischen Gesellschaft ORION Berlin gegr. 1890 e.V. angeboten. Ticket-Infos gibt es bei der Stiftung Naturschutz Berlin.

  • So
    26
    Mai
    2019

    10:00 - 11:30 UhrBerlin-Reinickendorf, Oranienburger Chaussee, Bushaltestelle Hubertusweg

    Dieser Wald gehört auch zum Naturpark Barnim, der sich über Brandenburg bis Berlin erstreckt und ist sogar ein eingetragenes Gartendenkmal. Für die Gegenwart ist hier ein Zustand ehemaliger Städtebauentwicklung erhalten, der wohl als einmalig bezeichnet werden muss. Die heutigen Waldwege wurden 1908 in Windungen als Straßen an natürliche Höhenunterschiede angepasst, fast ein Irrwald. Als Referenzfläche entwickelt sich hier ein Urwald.

    Die Veranstaltung wird im Rahmen des Langen Tag der StadtNatur angeboten. Ticket-Infos gibt es bei der Stiftung Naturschutz Berlin.

  • So
    07
    Jul
    2019

    10:00 UhrBahnhof Bergfelde / Brückenstraße

    Vielfalt der biologischen Arten, auch Biodiversität: Von den weltweit geschätzt acht Millionen Tier- und Pflanzenarten sind rund eine Million vom Aussterben bedroht. Viele könnten schon in den nächsten Jahrzehnten verschwinden. Auch die Sicherheit von Lebensmitteln, die Gesundheit und Lebensqualität seien dadurch bedroht. Für knapp zwei Drittel der 863 in Deutschland vorkommenden Biotoptypen besteht eine angespannte Gefährdungslage. Hauptverantwortlich für die Zerstörung ist der Mensch durch intensiv betriebene Landwirtschaft, Abholzung, Bergbau, Fischerei und Jagd. - Doch nicht die Bauern sind schuld, vielmehr die Bewirtschaftungsweise, zu der sie durch das System gezwungen werden. Leider verdrängt die Klimaschutzdebatte die für den Planeten wesentlich dramatischere Problematik des Artenverlustes. Wie oft musste vor ein paar Jahren ein Autofahrer die Windschutzscheibe von Insekten reinigen?

    Unter Leitung von Marian Przybilla, Mitglied der Deutschen Waldjugend Naturschutzturm e.V. und Naturschutzhelfer des Landkreises, geht es etwa 3,5 Kilometer über eine letztmalige Wegeführung querfeldein, über Stock und Stein, durch Feld, Flur und Brachland, vorbei an einem Schrottauto in der Natur, auch einem stillgelegten Bahndamm.

    Treffpunkt am Sonntag, 7. Juli 2019 um 10:00 Uhr am Bahnhof Bergfelde / Brückenstraße.

    Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift die Initiative "Artenvielfalt retten - Zukunft sichern"! Initiatoren sind die großen Naturschutzverbände NABU, BUND, Grüne Liga, Die Naturfreunde. Danke!

  • Di
    13
    Aug
    2019

    16:00 - 17:00 UhrS-Bahnhof Bergfelde, Paulstraße

    Unser Vereinsmitglied Marian Przybilla macht wieder einmal einen Spaziergang, diesmal zusammen mit Eldrid Czichy von der Volkssolidarität Bergfelde: 30 Jahre Mauerfall, Bergfelde im Wandel der Zeit.

    Anlass zu diesem rund einstündigen Spaziergang am Jahrestag des Mauerbaus ist der 30. Jahrestag des Mauerfalls in diesem Jahr. Wie hat sich das Leben bis heute geändert? Die Interessengruppe "Heimat und Geschichte" der Volksolidarität Bergfelde berichtet bei diesem Rundgang über Geschichte mit Geschichten um den Bahnhof Bergfelde herum bis zum alten Dorf, u.a. auch über Schule, Hort, Maulbeerhecke, Bahnbrücke, Geschäfte und Gaststätten.

  • Fr
    16
    Aug
    2019
    So
    18
    Aug
    2019

    ganztägigRevierförsterei Krampnitz

    Seit 2011 erinnert der Mauerweglauf 100 Meilen Berlin an die Opfer der früheren Grenze, die Deutschland zwischen 1961 und 1989 teilte. Gelaufen wird dabei auf dem ehemaligen Grenzstreifen, das sind etwas mehr als 161 Kilometer rund um das westliche Berlin. Die Laufrichtung erfolgt diesmal gegen dem Uhrzeigersinn.

    Auch in diesem Jahr wird sich die Waldjugend um einen der 26 Verpflegungspunkte (VP mit insgesamt rund 400 Volunteers) kümmern. Standort ist an der Revierörsterei Krampnitz. Daher laden wir euch ein, gemeinsam mit uns die Läuferinnen und Läufer zu versorgen und anzufeuern. Nebenbei bietet sich unsere Wiese zum Zelten und entspannen an. Für die, die noch Ferien haben, kann nach Absprache auch gerne von Freitag bis Sonntag gezeltet werden. - Für weitere Information und damit alles gut geplant werden kann, meldet Euch bis zum 10. August 2019 bei Mücke unter Tel. +49 176 56801189 oder bei unserer Landesleitung unter der E-Mail-Adresse landesleitung@dwj-berlin-bb.de an.

    Das VP-Team braucht insbesondere am Samstag, den 17. August 2019 von 10:30 Uhr bis ca. 20:30 Uhr eure Unterstützung! Bringt auch gerne Familie, Kinder, Freunde und Bekannte mit. NATÜRLICH muss keiner weder von Anfang bis Ende helfen noch mitlaufen.

    Das Orga-Team beschreibt den Verpflegungspunkt so:

    Das Team der Deutschen Waldjugend ist seit der 100Meilen-Premiere mit dabei, organisiert von Mike "Mücke" Stöwer. Entwickelt hat sich in den vergangenen Jahren ein engagiertes und manchmal auch ziemlich verrücktes Stammteam, das immer einen VP mit unverwechselbarem Charme und Charakter sowie mit jeder Menge Freude auf die Beine stellt.

  • So
    08
    Sep
    2019

    14:00 UhrBerlin-Frohnau, Bushaltestelle Hubertusweg

    Außergewöhnlich: Ein Wald als Gartendenkmal. Frohnau ist nach dem Vorbild der englischen Gartenstadtbewegung entworfen worden und sollte eigentlich viel größer werden. Die heutigen Waldwege wurden vom Landschaftsarchitekten Ludwig Lesser 1908 als Straßen - in Windungen an natürliche Höhenunterschiede angepasst - für eine geplante, doch nie realisierte Siedlung angelegt. Jetzt entwickelt sich dieser Wald zum Urwald. Der Verkaufspavillon von 1908, wo Frohnau seinen Anfang nahm, wird besichtigt.

    Zum Tag des offenen Denkmals bieten wir einen Spaziergang mit spannenden Geschichten unter dem Titel "Gartendenkmal und Urwald", Treffpunkt Oranienburger Chaussee (B96), Bushaltestelle Hubertusweg (Bus 125) um 14:00 Uhr.

Bildquellen:

  • Seifenblasen: Deutsche Waldjugend Bundesverband e.V.